none
x
<
>
blog-nica-eklat.jpg
<
>

Vom Lampenfieber zur Lust: Mein Start im Atrium

Auftakt: eine unerwartete Session

blog-nica-eklat.jpg

von Nica Éclat

An meinem ersten Tag im Atrium war ich ganz schön aufgeregt – und habe mich vor allem damit beruhigt, dass ich für diesen Tag noch keinen Gast geplant hatte. Doch Kaum waren 15 Minuten vergangen, stand plötzlich meine erste Session an.
Ein Spontangast, dessen Wünsche – Impact, CBT und Elektro – exakt meinen Vorlieben entsprachen.
Ein Glücksfall.
Kurz noch bei der Kollegin das Erostec erklären lassen, einmal Lippenstift nachziehen, und dann begann meine erste professionelle Session. Die Chemie stimmte sofort, wir hatten eine Menge Spaß, und dieser Gast wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

Ein Auftakt, der mir klar machte: Ich will mehr davon!

Zwischen Eis und Wärme: Wer bin ich?

Bevor ich im Atrium anfing, hatte ich mich mehrere Monate mit dem Gedanken beschäftigt, professionell zu arbeiten. In einem Workshop erhielt ich das altbekannte Feedback: Ich wirke kühl, einschüchternd, distanziert. Eigenschaften, die ich selbst nie besonders mochte – und die ich erst recht nicht als „Markenzeichen“ einsetzen wollte.
Doch in den Sessions zeigte sich schnell eine ganz andere Facette: Sinnlich, ruhig, präsent.
Weniger Eisprinzessin, mehr kontrollierte Wärme und Erotik, die Sub sich verdienen kann.

Räume voller Möglichkeiten

Schon bei am Infoabend im Atrium wusste ich, dass ich hier richtig bin. Hinter der unscheinbaren Eingangstür öffnet sich eine andere Welt: Ein langer, dunkler Flur, gedämpftes Licht, diskrete Musik. Die Zimmer sind nicht nur ästhetisch, sondern hervorragend ausgestattet: Vakuumbett, Latex-Ausleihe, Melkmaschine und viele Spielwelten mehr.
Ich liebe es, je nach gewünschter Atmosphäre meinen Raum zu wählen: sinnlich-goldene Eleganz oder kühles, einschüchterndes Stahl.

Besonders wertvoll für mich ist das Miteinander im Team. Jede Kollegin hat ihren eigenen Stil, eigene Spezialitäten, eigene Energie. Wir helfen uns aus, teilen Wissen, testen gemeinsam Spielzeug, inspirieren uns gegenseitig. Und die Gruppensessions im Rahmen der Spezials sind nicht nur professionell bereichernd – sie machen schlicht unglaublich Spaß.

Die Kunst der Dominanz: Empathie & Präsenz

Dieser Austausch hat meinen Blick auf Dominanz geschärft: Egal, ob man als strenge Gouvernante, als femme fatale oder als grausame Sadistin auftritt – jede dieser Rollen verlangt eine enorme Portion Einfühlungsvermögen. Denn eine gute Session lebt vom Beobachten: von Körperspannung, Atmung, Mimik, von all den leisen Signalen, die ein Mensch aussendet, sobald er sich in die Hände einer anderen Person begibt. Mit Empathie und Präsenz kann ein Raum entstehen, in dem Gäste wirklich loslassen können.

Fantasien & Vertrauen

Was mich fasziniert, ist die Vielfalt der Fantasien, die Gäste mitbringen: Cuckolding, Pet Play, klinische Szenarien – jede Begegnung ist anders, das macht es spannend und die Voyeuristin in mir genießt, in diese oft geheimen Wünsche einbezogen zu werden. Häufig unterschätzt ist die emotionale Tiefe, die vielen Sessions innewohnt. Unsere Fantasien sind oft mit Scham oder Unsicherheit verbunden. Das Vorgespräch wird deshalb zu einem wesentlichen Moment: Wünsche klar benennen, Grenzen formulieren, Erwartungen aussprechen. Das erfordert Mut – und beeindruckend viele Gäste zeigen genau den.

Vorfreude

Auch nach einem Monat bin ich vor jeder Session ein wenig nervös. In der Umkleide beginnt jedes Mal eine kleine Transformation. Und spätestens mit den ersten Minuten im Spiel legt sich alles. Dann bin ich ganz da – wach, aufmerksam, fokussiert.

Ich freue mich darauf, welche Begegnungen hier noch auf mich warten, welche Fantasien ich entdecken darf – und welche Facetten von mir selbst.


Hier mehr
über die Autorin

-> Nica Éclat