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Käfighaltung

Nicht nur eingesperrt

von Mr. Corn

Langsam führe ich dich nackt und auf allen Vieren an den Eisenkäfig heran und öffne die schwere Tür am hinteren Ende. Du ziehst den Kopf ein und krabbelst hinein.

Der Käfig wirkt wie ein Instrumentenkörper und verstärkt seine eigenen metallisch-dumpfen Geräusche, während du weiter hineinsteigst.

Kurz berührt das kühle Metall der Stäbe deine Haut und weil deine Sinne zum jetzigen Zeitpunkt geschärft sind wie ein Tourniermesser, zuckst du zusammen, als wäre die plötzliche Kälte ein heftiger Schmerz.

Ich führe dich im Käfig ganz nach vorn und du fängst an zu begreifen, dass dieser Käfig keine gemütliche Ruhestätte ist, um dich von den Eindrücken der Session mit Mr. Corn zu erholen.

Ganz im Gegenteil, siehst du über dir weitere Stäbe, die dazu geeignet sind, dir deinen Aufenthalt so ungemütlich wie möglich zu machen.

Vorn angekommen, befehle ich dir, deinen Kopf durch eine Öffnung zwischen den Stäben zu stecken, an denen ein eisernes Halsband fest installiert ist, um deinen Kopf zu fixieren.

Wieder dieser kurze intensive Schmerz von Kälte auf deiner Haut.

Mit einem Klick schließt sich das breite Eisen um deinen Hals. Die Höhe deiner Fixierung zwingt dich auf die Unterarme.

Ich lege dir eine Augenmaske an und auch wenn es jetzt schon kein Entkommen mehr für dich aus deinem Gefängnis gibt, schließt sich hinter dir die Tür.

Ein metallisches scharfes Geräusch. Einer der Stäbe über dir wird aus seiner Halterung gezogen. Mit fester Hand greife ich unter deinen Brustkorb und schiebe den Metallstab unter deiner Brust von links nach rechts durch zwei gegenüberliegende Löcher des Käfigs. Meine Hand gibt dich frei und du sinkst nun reichlich unbequem auf den Stahl.

Der nächste Stab kommt nun von oben als Konterpart an deine Brustwirbelsäule. Stück für Stück werden die zehn Stäbe so verteilt, dass du nicht nur eingesperrt bist in diesem Käfig.
Du bist eingespannt.
Ja du bist sogar aufgebockt, denn die letzten Stäbe sind noch für deine Beine und Oberschenkel reserviert, damit dein Arsch schön nach oben gereckt in die Höhe steht.

Schließlich habe ich mein Werk vollendet und setze mich zufrieden auf den Käfig.

Du fühlst die Wärme meiner Haut als ich dich durch die Stäbe berühre und möchtest dich mir entgegen strecken. Doch dein eisernes Gefängnis verhindert jegliche Bewegung und das in jede Richtung.

Ich steige vom Käfig, löse die Bremsen und dein Kopfkino läuft Amok, als du merkst, wie du blind und aufgebockt durch den Tempel des Atriums gerollt wirst.
Nicht nur eingesperrt.
Nicht nur aufgespannt.
Sondern auch ausgestellt.
Wie viele Augen wohl gerade auf deinem nackten drapierten Körper ruhen?
Egal, denn du rollst deinem nächstes Abenteuer mit Mr. Corn entgegen.

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Fotos von Manuel Moncayo